Kaninchen – empfindsame Kuscheltiere

Kaninchen gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Fellvarianten.

Kaninchen sind die drittliebsten Haustiere der Deutschen

  • Denn Kaninchen sehen niedlich aus.
  • Es gibt sie in verschiedenen Größen – vom Zwerg bis zum Riesen.
  • Auch in unterschiedlichen Farben – von weiß über grau und braun bis zu rot und schwarz.
  • Sie können einfärbig oder gefleckt
  • Verschiedene Fellarten gibt es auch – vom Kurzhaar bis zum kuscheligen Angora.
  • Du findest welche mit stehenden Ohren genauso wie Widder mit hängenden Ohren.

Auch die Haltung der Kaninchen gilt als unkompliziert.

  • Anscheinend brauchen sie ja nicht viel außer einem Ställchen mit Zeitungspapier am Boden und ein bisschen Grünzeug sowie Gemüse.
  • Da Kaninchen so ziemlich alles mit sich machen lassen ohne sich zu wehren, gelten sie als ideales Kuscheltier für Kinder. Selbst die Kleinsten dürfen ihr Haustier schon alleine aus dem Ställchen nehmen. Schließlich beißt es ja nicht. Sie herzen und drücken es, so fest sie können. Und manchmal lassen sie es auch aus Ungeschicklichkeit fallen.

Aber ist das wirklich so?


Die Geschichte des Hauskaninchens

Unsere Kaninchen stammen vom Wildkaninchen ab

Unser Hauskaninchen stammt vom Wildkaninchen ab. Ursprünglich war seine Verbreitung auf Europa und Nordafrika beschränkt. Später wurde es aber auch in Nord- und Südamerika, sowie in Australien und Neuseeland und sogar auf zahlreichen Inseln im Pazifik und der Karibik ausgesetzt. Dort leben Wildkaninchen in Kolonien zusammen. Ihre unterirdischen Baue können bis zu drei Meter tief liegen und 45 Meter lang sein.

Kaninchen werden schon seit 4.000 Jahren vom Menschen genutzt. Ursprünglich bereicherten sie hauptsächlich den Speiseplan mit Frischfleisch, da sie einfach zu halten sind und sich rasant vermehren. Ab dem Mittelalter wurden sie größer und schwerer gezüchtet, um den Ertrag zu erhöhen. Im 19. Jahrhundert begann man mit der Zucht von Hermelinkaninchen. Hierbei hatte man es vor allem auf das weiche Fell abgesehen.

Der Fokus bei der Nutztierhaltung liegt darauf, in kurzer Zeit möglichst viel Fleisch und Fell zu gewinnen. Um den Gewinn zu maximieren, soll die Haltung möglichst billig sein. Und der Umgang mit den empfindsamen Tieren ist roh, da sie nur als Ware betrachtet werden.

Deshalb hat man lange Zeit geglaubt, dass Kaninchen keine besonderen Bedürfnisse hätten und zudem völlig unempfindlich wären.

Wenn du dir aber ein Kaninchen als Haustier hältst, dann willst du sicher, dass es sich bei dir wohlfühlt. Du möchtest, dass es gesund bleibt und lange lebt. Aber dazu ist artgerechte Haltung nötig.

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Junge, mutterlose Kaninchen brauchen ständig Körperwärme